Geschichte

Ein Vorläufer des Girls' Day ist die seit 1993 stattfindende, amerikanische Initiative «Take Our Daughters To Work-Day», welche zwischenzeitlich in «Take Our Daughters And Sons To Work» umbenannt wurde. An diesem Tag, am vierten Donnerstag im April, können Mädchen ihre Eltern ins Unternehmen begleiten um deren Beruf/Arbeitsplatz kennen zu lernen. Der Girls' Day hingegen beschränkt sich nicht nur auf Mitarbeitertöchter. An diesem Tag sollen alle Schülerinnen die Chance bekommen einen möglichst breitgefächerten Einblick in Berufsbereiche zu erhalten, in denen nur wenig Frauen arbeiten, die also als atypisch gelten.

Seit 2001 findet dieser Aktionstag in Deutschland statt, weitere Länder in Europa sind nachgezogen wie z.B.: Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Niederlande, usw. 2002 wurde der Girls' Day in Luxemburg von Cid-femmes initiiert.

2005 wurde der Boys' Day vom Genderhaus Redingen in Zusammenarbeit mit dem Lycée technique d’Ettelbruck ins Leben gerufen und findet seither in Luxemburg statt.

2006 haben die Organisatoren des Girls' Day (Cid-femmes und das Chancengleichheitsamt der Stadt Esch) den Boys' Day in ihr Projekt integriert. Dieses trägt seitdem den Namen: „Girls' Day – Boys' Day: deng Chance fir atypesch Beruffer kennen ze léieren“.